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Der AK Politik der NAJU hat zusammen mit den NAJU-Expertinnen  zu verschiedenen umwelt- und naturschutzpolitischen Themen Positionspapiere erarbeitet, die ihr hier nachlesen könnt.


Erneuerbare Energien

Seit Beginn der industriellen Revolution hat der Energiebedarf in den industrialisierten Ländern dramatisch zugenommen, so dass die Energieversorgung von fossilen und atomaren Quellen abhängig wurde. Diese Vorräte werden in absehbarerer Zeit erschöpft sein und sind daher nicht nachhaltig zu nutzen. Neben der Endlichkeit der Ressourcen sind aber auch die Folgen des Energieverbrauchs in Form von radioaktiven Abfällen und dem Treibhausgas CO2 ein ganz wesentliches Problem. Wir fordern daher, die Energieversorgung in Deutschland möglichst schnell vollständig auf regenerative Energiequellen umzustellen und parallel dazu eine entsprechende europäische und weltweite Umstellungsstrategie zu entwickeln. mehr


Landwirtschaft

Rund 50% der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft birgt somit riesige Potentiale, Kulturlandschaften zu erhalten und Naturschutz auf großer Fläche zu verwirklichen. Jedoch ist die intensive Landwirtschaft, wie sie momentan in vielen Regionen betrieben wird, auch für massive Umweltschäden wie Wasserverschmutzung und Artensterben verantwortlich. Ob die Landwirtschaftsfläche in Deutschland von über 190.000 km² im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung bewirtschaftet wird und somit ein Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet wird, oder nicht, hängt v.a. von den agrarpolitischen Rahmenbedingungen ab. mehr


Ökologische Finanzreform

Wir fordern die Durchsetzung des Verursacherprinzips. Wer Schäden verursacht, muss diese auch bezahlen. Die heutigen Preise sagen nicht die ökologische Wahrheit, da große Teile der durch Produktion und Konsum entstehenden Kosten auf die Allgemeinheit umgelegt werden. Externe Kosten sind daher künftig zu internalisieren, damit Anreize zu einer ökologischen Modernisierung geschaffen werden. Um eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu erreichen fordern wir die Verstärkte Nutzung marktwirtschaftlicher Instrumente. Die soziale Marktwirtschaft muss bewahrt, und zu einer  ökologisch-sozialen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden. Wir sollten besteuern, was wir vermeiden (Naturverbrauch), und nicht was wir fördern wollen (Arbeit). mehr


Klimapolitik

Seit zum ersten Mal vor der Gefahr des anthropogenen Treibhauseffektes gewarnt wurde haben die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema um ein Vielfaches zugenommen und sich mit der Zeit zu der Gewissheit verdichtet, dass wir ein gewaltiges und unabschätzbares Problem schaffen. Der weltweite Stand der Wissenschaft wird insbesondere in den Berichten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wiedergegeben. In diesem Gremium tragen Wissenschaftler aus der ganzen Welt regelmäßig den aktuellen Stand des Wissens zum Thema Klimawandel zusammen. Das Problem beruht auf dem Anstieg der Konzentration der sogenannten Treibhausgase in der Atmosphäre, der eine weiter ansteigende Erhöhung der weltweiten Durchschnittstemperatur und damit einschneidende Veränderungen in unserem seit Jahrtausenden eingespielten Klima- und Wettersystem zur Folge hat. Kohlenstoffdioxid (CO2) trägt bisher mit 60% weltweit am meisten zum Treibhauseffekt bei, weitere wichtige Faktoren sind Methan (=CH4 mit 20%), Fluorkohlenwasserstoffe (14%) und Distickstoffoxid (=N2O mit 6%). Bei den in Deutschland emittierten Treibhausgasen spielt CO2 mit über 85% sogar eine noch größere Rolle. Im wesentlichen gehen die Treibhausgasemissionen in Deutschland auf die Nutzung fossiler Energieträger zurück. Die Konzentration in der Atmosphäre liegt zur Zeit bei 370 ppm (parts per million) gegenüber 280 ppm vor der Industrialisierung. 450 ppm würde inklusive der Wirkung anderer Treibhausgase in etwa einer Verdopplung der vorindustriellen Konzentration entsprechen. Bereits bei einer solchen Verdopplung sind gravierende negative Wirkungen wahrscheinlich, höhere Konzentrationen verschärfen das Problem deutlich. mehr


Atompolitik

Das Kapitel "Atomkraft" ist abgehakt, möchte die Bundesregierung oft suggerieren. Der als "Atomausstieg" verklärte Atom-Konsens - in der Anti-Atom-Bewegung als Atom-Nonsens tituliert - habe das Ende der Atomkraftnutzung in der BRD besiegelt. Nun müsse nur noch Geduld geübt werden. Gleichzeitig spuken Visionen einer "Renaissance der Atomenergie" durch die Medien; LobbyistInnen der Atomwirtschaft und konservative PolitikerInnen wollen der Atomkraftnutzung zu einem Neuauftritt verhelfen.

Tatsächlich ist die Atomenergie-Nutzung weder am Ende, noch wird die konventionelle Kernspaltung sich in der BRD nochmals durchsetzen können. Realistischere Gefahren sind neue Projekte wie der Fusionsreaktor Wendelstein 7.x nahe Greifswald oder der mit atomwaffenfähigem hochangereicherten Uran betriebene Forschungsreaktor in Garching bei München. Auch der Ausbau von Atomfabriken wie der Urananreicherungsanlage in Gronau belegen, dass das deutsche Atomprogramm nicht am Ende ist.

Der Neubau von Druckwasser- bzw. Siedewasserreaktoren, wie sie derzeit 18mal in der BRD laufen, ist dagegen unrealistisch. Der Bau solcher großer Leistungsreaktoren ist ungemein teuer, gleichzeitig ist der hiesige Strommarkt übersättigt. Das erste nach dem "Atom-Konsens" abgeschaltete Atomkraftwerk (AKW) in Stade wurde aus Kostengründen abgeschaltet, da der Betreiber zu viele Kapazitäten hatte1. Auch konventionelle Großkraftwerke wurden vom Netz genommen. mehr


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