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JUUS: Jugend für Umwelt und Sport

Die Deutsche Sportjugend (dsj) und die NAJU kooperieren seit einem Jahr miteinander und planen im Rahmen eines ersten gemeinsamen Projektes den Doppelpass zwischen Sport und Umwelt. Umwelt- und Sportaktivitäten sollen auf diesem Weg neue Impulse erhalten.



Worum geht es genau?
Sport und Umweltschutz ziehen heute vielfach an einem Strang. SportlerInnen wünschen sich eine für ihren Sport geeignete, „schöne“ Umwelt und achten auf eine gesunde Ernährung. UmweltschützerInnen haben ein Interesse an einer intakten Natur und ökologisch produzierten Lebensmitteln. Alle gemeinsam möchten, dass Spaß, Freude und Bewegung nicht zu kurz kommen.
Das Projekt möchte möglichst viele engagierte Jugendliche zusammenbringen. Gemeinsam wollen dsj und NAJU Sport und Umweltengagement praktisch in Einklang bringen: Einerseits durch kreative Aktionen und Projekte, andererseits durch eine informative Internetseite.
Ziel ist es, neue, jugendgerechte Wege in der Umweltkommunikation zu beschreiten. Wie bei anderen Projekten der NAJU sollen Umweltfragen nicht über eure Köpfe hinweg, sondern zusammen mit euch diskutiert und angegangen werden.
Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.





Interview mit Vorstandsmitgliedern von dsj und NAJU
Mareen Protze, Mitglied im Bundesvorstand der NAJU und Benjamin Folkmann, Vorstandsmitglied der dsj für Umweltfragen erläutern die Chancen des Kooperationsprojekts JUUS.



Frage: Welche Chancen seht ihr in der Kooperation zwischen NAJU und dsj?

Benny:
Es geht darum, Jugendliche beider Verbände für die Themen der jeweils anderen zu sensibilisieren.
Mareen:
Ich sehe viele gemeinsame Interessen und mit unserer Kooperation die Chance, diese mit Leben zu erfüllen: Naturgenuss und –schutz oder Fitness und Gesundheit gehören da ebenso dazu wie Spaß und Teamgeist!

Mareen Protze


Frage: Wie kann man Jugendliche besonders für diese Themen sensibilisieren?

Mareen:
Das kann ich mir über die Schiene Spaß und Gesundheit besonders gut vorstellen, gerade für Kinder und Jugendliche, denen der Zusammenhang Sport - gesunde Ernährung - Natur etwas völlig Neues ist. Sport tut gut, Natur ebenso. Über das Erleben beider Elemente zusammen, zum Beispiel auf Outdoor-Wochenenden, kann jede und jeder auch für ein gesundes und umweltgerechtes Verhalten sensibilisiert werden.
Benny:
Kinder lassen sich bestimmt gut durch sportspielerische Elemente an das Thema Naturschutz heranführen, beispielsweise bei Schul-Aktionstagen. Jugendliche können wir schon eher durch die Möglichkeit zur Selbstgestaltung motivieren.


Benjamin Folkmann

Frage: Einer der Projektbausteine soll sich mit der Fußball-WM 2006 befassen. Wie steht ihr zu Sport-Großveranstaltungen?

Mareen:
Großveranstaltungen wie die Fußball-WM sind eine tolle Möglichkeit, neben dem Sport selbst auch die Kultur und Offenheit eines Landes zu präsentieren. Natürlich besteht bei so einem Ereignis mit einem immensen Verkehrsaufkommen, Energie- und Wasserverbrauch und anfallenden Müll die Gefahr eines massiven Natur- und Klimaschadens. Hervorragend finde ich deshalb das Green Goal des Organisationskomitees, womit die FIFA WM 2006 klimaneutral veranstaltet werden soll.
Benny:
Ich denke, das WM-Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ verkörpert sehr gut, welche Chancen sich hier bieten – nämlich auch einmal durch Gastfreundschaft, Begeisterungsfähigkeit und ausgelassene, friedliche Atmosphäre zu punkten. Ich habe die EM in Portugal vor Ort erlebt und noch nie solch eine Begeisterung und Identifikation in der gesamten Bevölkerung für ein Ereignis erfahren. Sportgroßveranstaltungen bieten meines Erachtens eine einmalige Plattform, um Werte wie Völkerverständigung und friedliches Miteinander zu demonstrieren, aber auch jeden Einzelnen erleben zu lassen.




Erstes Netzwerktreffen war ein voller Erfolg!
Vom 10. bis zum 12. Juni 2005 diskutierten und planten rund 30 Teilnehmer die künftige Kooperation zwischen dsj und NAJU. Dazu wurde die Thematik Sport und Natur(schutz) aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Experten referierten über die Zusammenhänge zwischen Sport und Natur sowie über die Möglichkeiten, das Thema für Jugendliche interessant zu machen.


In verschiedenen Workshops ging es dann um die eigenen Einstellungen zur Thematik. Die bunte Mischung der Teilnehmer – einerseits aus dem Bereich Sport, andererseits aus dem Naturschutz kommend – wirkte dabei sehr bereichernd. So konnten auch die Erwartungen der beiden Verbände für künftige gemeinsame Aktionen aufeinander abgestimmt werden.


Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz: Einige Teilnehmer besuchten einen nahe gelegenen Bio-Bauernhof. Dort wurden Möglichkeiten einer gesunden und ausgewogenen Ernährung thematisiert. Alternativ konnte man sich im Bereich der Erlebnispädagogik selbst ausprobieren. Hier stellte sich die Gruppe verschiedenen Herausforderungen, z.B. einen Gegenstand aus einem „verbotenen“ Kreis zu holen.



Gemeinsame Projekte in Planung
Im Rahmen des gemeinsamen Projektes von dsj und NAJU wird eine Internetseite zum Thema Jugend, Sport und Umwelt entstehen. Hierfür erarbeiteten die Teilnehmer bereits konkrete Inhalte, z.B. aus dem Bereich gesunder Ernährung.
Auch für gemeinsame Aktionen von Sportvereinen und NAJU-Ortsgruppen gibt es Ideen – sie sollen in nächster Zeit konkretisiert werden.

Interessierte können sich im Kooperations-Projekt von dsj und NAJU gerne engagieren, z.B. in der Umsetzung gemeinsamer Aktionen vor Ort.

Weitere Informationen erhaltet ihr unter:
naju@dsj.de oder in der NAJU-Bundesgeschäftsstelle bei Almuth Gaitzsch, Tel.: 0228-40 36 193 oder almuth.gaitzsch@naju.de.



NAJU Baden-Württemberg sahnt beim Ideen-Wettbewerb ab!
Für ihr Kooperationsprojekt „Kompetenz-Zentrum Jugend, Umwelt und Sport“ hatten dsj und NAJU einen Ideen-Wettbewerb ausgeschrieben – jetzt wurden die Preisträger gekürt.
Aus den zahlreichen Vorschlägen wählte die achtköpfige Jury einstimmig den Sieger: Jugend für Umwelt und Sport – kurz JUUS – ist der neue Name für das Kooperationsprojekt der beiden Verbände. Diesen Namens-Vorschlag reichte Julian Schwokowsky von der NAJU Baden-Württemberg ein. Als Preis erhält er eine Digital-Kamera. Unter www.JUUS.de wird das Aktionsbündnis künftig auch im Internet vertreten sein.
Bücher-Gutscheine im Wert von 50 bzw. 30 Euro gehen an Damian Ludewig aus Heidelberg und Tobias Knöpflein aus Hochspeyer. Mit „natürlich sportlich“ und „JONAS – Jugend-Offensive Natur und Sport“ belegten sie die Plätze 2 und 3. Als Anerkennung für den 7. bis 10. Platz werden Überraschungspakete verschickt.

Neben Ideen für einen Projekt-Namen waren auch Entwürfe für ein Logo gefragt. Zwar wurde keiner der Vorschläge als Logo für das Projektbündnis gewählt. Dennoch wird Julian Schwokowsky für seinen kreativen und ausdrucksstarken Entwurf honoriert: Er erhält für seine Zeichnung einen MP3-Player. Und es bleibt festzuhalten: Die NAJU hat’s drauf und sahnt ab!



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